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Die Highlights der aktuellen Dietrich's Version 16

Die Version V16 für das kommende Jahr 2017 ist fertig und unsere Anwender mit einem gültigen Service & Betreuungsvertrag bekommen automatisch einen Downloadlink dafür zugesendet. Wir haben uns wieder ins Zeug gelegt, um unsere Kunden nach vorne zu bringen. Wenn Sie noch keine Dietrich's Version 16 haben, dann nehmen Sie am besten gleich Opens internal link in current windowKontakt zu uns auf. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot.

Wie immer ist unser Update vollgepackt mit neuen Funktionen und Erweiterungen, die unseren Benutzern die tägliche Arbeit erleichtern und immer wieder Wettbewerbsvorteile schaffen:

  • Verbesserte Ergonomie
  • Neue Module
  • Erweiterte IFC Funktionen
  • Mehr Konstruktionsmöglichkeiten
  • Bauteilübergabe in DC-Statik*
  • Neue Kombielemente*
  • Geländemodell*
  • und mehr, siehe unten...

Service wird bei uns stets GROSSGESCHRIEBEN, deshalb haben wir auch dieses Mal einen Installationsservice für Sie und bieten wieder Schulungen zum Update an, die manOpens external link in new window hier finden und buchen kann.

Und wie immer gilt auch für Dietrich's V16 - mehr AV in weniger Zeit - dafür aber mit mehr Power.

 

*optionale Erweiterungen


Geländemodell

Geländemodell

Im neuen optionalen Modul Geländemodell werden Geländemodelle als Volumen basierend auf den üblicherweise verfügbaren Ausgangsdaten erzeugt. Grundlage sind dabei Geländepunkte, Bruchkanten und gegebenenfalls Grundrisse der Geländeaufteilung.

Durch die Gelände-Volumen kann das Geländemodell für die Visualisierung mit Farben und Texturen eingesetzt werden. In Schnitten wird die Geländeoberkante im Schnitt bzw. im Schnittbereich dargestellt. Die Volumen erlauben eine Nachbearbeitung in Farbe, Texturen und Form mit den üblichen Funktionen. Schließlich lassen sich über die Volumen auch Mengen ermitteln.

Geländepunkte sind die gemessenen 3D-Punkte des Geländes. Sie können auf verschiedene Weise im Bauwerk erfasst werden: Manuelle Eingaben, Erfassung mit Theodoliten oder Übernahme aus CAD Dateien. Bruchkanten für Weggrenzen, Höhenlinien etc. werden auf die gleiche Weise erzeugt.
Die Aufteilung des Geländes erfolgt über Schraffuren im Grundriss. Diese werden als Volumen bis zur Gelände­oberfläche ausgedehnt, also extrudiert.

Die Funktion Geländemodelle ermittelt aus den Gelände­punkten und den Bruchkanten die Geländeoberfläche und löst die Extrusion der Geländevolumen aus. Die Geländemodelle werden über Stockwerke organisiert; jedes Stockwerk kann ein Geländemodell halten. Die flexible Auswahl der Geländepunkte, Bruchkanten und Schraffuren erfolgt rein über Layer; diese können beliebig kombiniert werden.

Ergonomie

Ergonomie

Der Funktionsumfang bestimmt was im Programm gemacht werden kann, die Ergonomie wie das Programm zu bedienen ist. Auch in diesem Update wurden wieder viele Erfahrungen umgesetzt, die Ihre tägliche Arbeit effizienter und angenehmer machen.

Durch definierbare Tastaturkürzel bekommen Sie die Funktionen in den Schnellzugriff, die Ihnen am wichtigsten sind. So wie die Optionen bei der Objektwahl (Fenster, Linie,..) sind nun auch die speziellen Punkteingaben (Schnittpunkt, Lotpunkt,..) ohne Zwischenmenü direkt über Tastaturkürzel aufrufbar. Die Tastaturkombinationen sind einstellbar, so wie einem selbst der Aufruf am sinnigsten erscheint.

In der neuen Punkteingabe mit Vorschau wird das zu erwartende Ergebnis angezeigt bevor Sie mit der Maus klicken. Von den Zielpunkten des festen Objektfangs wird der angeboten, welcher der aktuellen Cursorposition am nächsten liegt. Zudem wird ein Symbol angezeigt, das die Art des Zielpunktes angibt, z.B. Endpunkt. Der Objektfang wurde dazu auch noch um die Option Mittelpunkt von Linien und Kreisbögen erweitert.
Typische Arbeiten an Zeichnungselementen werden durch Bearbeitungsfunktionen mit Vorschau eingängiger und sicherer. Das betrifft das Schieben, Versetzen, Kopieren, Kopieren im Bogen und Spiegeln. Beim Spiegeln kann zudem entschieden werden, ob die Ursprungselemente gelöscht werden sollen.
Vor oder nach dem Aufruf von vielen Funktionen wird eine Auswahl an Elementen bestimmt. Angenehm, weil Sie so auch einzelne Elemente durch Deaktivieren mit Shift + Klicken aus einen Auswahlsatz entfernen können. Oder einfach über die Auswahl Vorher die vorher bearbeiteten Elemente auch in der nächsten Funktion wieder zur Verfügung haben. Oft sind gleichartige Elemente betroffen. Mit der Auswahl Ähnliche werden diese sehr schnell bestimmt; besonders effektiv wenn vor dem ersten Element angewählt: Dann zeigt die Vorschau des Auswahlsatzes schon die zu erwartenden Elemente an.

Arbeitsabläufe müssen öfter wiederholt werden, immer wieder benötigt man die letzten Befehle. Einfach durch Drücken der Leertaste oder einer der Pfeiltasten können Sie die Liste der letzten Befehle aufrufen. Durch die Liste bewegen Sie sich mit Pfeiltasten oder der Maus und wählen den Befehl mit Return oder Mausklick aus.

BIM / IFC

BIM / IFC

Der IFC Export wurde strukturell überarbeitet um neben den Geometrien nun auch organisatorische Strukturen IFC-gerecht übertragen zu können.

Über "Auswahl" kann bestimmt werden, ob alle Teile, die sichtbaren oder die aktiven Teile in IFC exportiert werden sollen. Dabei ist zu beachten, dass aufgrund der Struktur auch eine architektonische Wand in IFC geschrieben werden muss, wenn ein Bauteil von Wand exportiert werden soll.

Zudem wurden die Möglichkeiten darauf angepasst, was übliche Architektursysteme verkraften, die den IFC Export lesen sollen. Der Schalter "Voreinstellung" bestimmt, ob alle Strukturmöglichkeiten ausgenutzt werden (Allgemein) oder nur die, die z.B. Revit auch interpretieren kann (Revit).

Dachelementierung parallel zur Traufe

Dachelementierung parallel zur Traufe

Insbesondere breite Dachflächen werden auch parallel zur Traufe in mehrere Elemente eingeteilt. Durch die neuen Möglichkeiten der Elementierung lassen sich Einteilungen parallel und entlang der Traufe flexibel kombinieren.

Entsprechend können nun auch die Teilungen der Lagen am oberen und unteren Elementrand eingestellt werden. Um den Elementstoß zu platzieren werden gewählte Punkte senkrecht auf die Dachfläche oder lotrecht auf die Ober- oder Unterseite der Lage 0 projiziert. Durch zusätzlichen Versatz werden so die genauen Abstände zur übrigen Konstruktion eingehalten.
Die Bauteile in den Elementen wurden erheblich erweitert. Verschiedene Bauteile (Sparren, Schrägsparren, Pfetten) können an geeigneten Kanten orientiert werden. Auch Schrägsparren können nun verteilt werden. Das Ergebnis der Konstruktion wird auch durch die Reihenfolge der Bauteilerzeugung bestimmt.

Für die neuen Möglichkeiten der Elementierung wurden auch Elementnummerierung, Planausgaben und Maschinen­ansteuerungen entsprechend angepasst.

Konstruktionsmöglichkeiten Dachtragwerk

Konstruktionsmöglichkeiten Dachtragwerk

Die Weiterentwicklung im Dachtragwerk trägt der Vielfalt der Konstruktionen Rechnung.

In der Sparreneingabe gibt es ein neues Feld in dem man eine Verbindung zu Schrägsparren einstellen kann. Wenn hier eine Verbindung ausgewählt ist schließt der Sparren bei Kontakt mit einem Schrägsparren an diesen an.
Bei der Zangeneingabe wurde ein Feld für die Verbindung von Sparren und Zangen ergänzt. Diese Verbindung wird vor allem an Kreuzungspunkten von Zangen und Sparren eingesetzt. Diese treten z.B. an den Hauptdachsparren auf, wenn die Zange am Sparren einer Schleppgaube endet. Mit dem Anschluss für die Kreuzung wird dann automatisch eine Verbindung zum Hauptdachsparren erzeugt.

Bei den Sparren wurde der Gehrungsschnitt als Anschluss am First eingebaut. Dies ist vor allem bei unterschiedlichen Dachneigungen und/oder unterschiedlichen Sparrenhöhen interessant. Die Sparren werden wahlweise nicht mehr lotrecht abgeschnitten. Je nach Einstellung entstehen winkelhalbierende Abschnitte oder Ober- und Unterseite der Sparren enden bündig. Dieser Anschluss ist gleichermaßen im Profil wie auch im Dachtragwerk verfügbar.

Im Modellbereich 'Gaube' können jetzt auch Firstzangen, Zangen und Kehlbalken eingegeben werden. Die Funktionen sind dieselben wie im Dachtragwerk aber die Feldgrenzen werden für die Gauben automatisch erzeugt. Damit kann eine Gaube weiterhin jederzeit in der Größe und Position geändert werden und die Zangen rechnen sich automatisch nach.

An verschiedenen Bauteilen des Gaubentragwerks wurden neue Anschlüsse eingebaut: Fensterriegel, Firstpfosten, Brüstungsriegel, Eckpfosten und Hölzer der Seitenfläche.

In der Öffnungseingabe der Gaube kann jetzt eine Auswechslung gewählt werden. Diese erzeugt Wechselhölzer am unteren und/oder oberen Ende der Öffnung. Es stehen alle Einstellungsmöglichkeiten für die Ausrichtung der Wechsel (verkantet, lotrecht, waagerecht) zur Verfügung. Die Wechsel können abgegratet oder ohne Abgratung erzeugt werden. Die Position der Wechsel richtet sich nach den Öffnungskanten. Die Wechsel schließen automatisch an den nächsten Hauptdachsparren an.

Automatische Wandaufhängung

Automatische Wandaufhängung

Die neue optionale Funktion Wandkonstruktion - 1 - 4 - 2 Schwerpunkt, automatische Aufhängung ermittelt den Schwerpunkt der Wände und Wandelemente. Die zu berücksichtigenden Bauteilgruppen werden eingestellt. Zusätzlich ermittelt die Funktion mögliche Aufhängepunkte und Bauteile für die Aufhängung. Diese werden an ein wählbares Kombielement übergeben das nach automatischer Ausführung die Aufhängung erzeugt.

In einem Durchlauf können so alle Wände bzw. Wandelemente mit einer entsprechenden Aufhängung versehen werden. Je nach Kombielement werden Bearbeitungen, zusätzliche Bauteile und Zeichnungselemente erzeugt. Die Funktion bewältigt dabei kurze und lange Wände, symmetrische und unsymmetrische Wände mit Schrägen, einseitig oder beidseitig schräg, Giebelwände und trapezförmige Wände.

Die Ermittlung der Aufhängungen berücksichtigt Vorgaben der Aufhängung wie minimale und maximale Breite, Sprungraster und nötige Symmetrie. Dazu aber auch Aspekte der Konstruktion wie Abstände zu Bauteilenden und anschließenden Bauteilen.

Das mitgelieferte Kombielement bietet folgende Möglichkeiten: Einsatz von 1, 2 oder 3 Aufhängungen (automatisch gesteuert), wahlweise Erzeugung von Bohrungen, Versenkbohrungen oder Ausblattungen und die schaltbare Darstellung der Traverse.

Holzlistenoptimierung

Holzlistenoptimierung

Die Holzlistenoptimierung erlaubt eine optimale Ausnutzung von Stangenware. Nun kann auch auf begrenzte Stückzahl der Stangenware optimiert werden. Die gerade vorhandenen Reste von Blöcken werden berücksichtigt.

Zudem wurde die Bedienung erheblich übersichtlicher gestaltet: Baumartige Auflistung der Materialien, Quer­schnitte und Längen, farbliche Kennung von Materialien und Querschnitten je nach Übereinstimmung von Blöcken und aktueller Holzliste und die Blöcke sind parallel bearbeitbar und müssen nicht in einem Durchlauf behandelt werden.

Die Reihenfolge der Teillisten in der Ausgabe kann bestimmt werden. Die Beschriftung der Einzelstäbe kann aus Laufnummer, Gebäudeelement, Bauteilbezeichnung und Paket zusammengestellt werden.

Optimierungen für die tägliche Arbeit

Optimierungen für die tägliche Arbeit

Treppenstufen können nun eingestemmt werden. Damit erhalten die Stufen die wahre Form und nötigen Abmessungen. Die Wangen erhalten Bearbeitungen, die in Plänen vermasst oder in gewissem Umfang auf Maschinen übergeben werden können.

Der DXF/DWG Import von umfangreichen Plänen wurde übersichtlicher, da nun auch die Layout-Bereiche direkt gewählt werden können. Um den Einlesefaktor zu bestimmen kann nun eine Länge aus der Importdatei abgegriffen und mit dem Sollwert verrechnet werden.

Im HRB berücksichtigt die neue Methode "Bezugsbeplankung mit Mindest-Stoßversatz" einen Mindestabstand zwischen den Stößen der aktuellen Beplankung zu den Stößen der Bezugsbeplankung.

Bauteilübergabe aus Bauwerken in DC-Statik

Bauteilübergabe aus Bauwerken in DC-Statik

Aus dem Bauwerk können optional einzelne Bauteile und ganze Deckenfelder an die DC-Statik zur Bemessung übergeben werden:

  • Sparren
  • Pfetten als Durchlaufträger
  • Deckenbalken als Durchlaufträger
  • ganzes Deckenfeld automatisch als Durchlaufträger

Die Bauteile werden im Bauwerk angewählt und daraus wird auto­matisch eine entsprechende Statik­position erzeugt. Für Decken­balken und Deckenfelder werden dabei die Ein­fluss­bereiche automatisch ermittelt. Ebenso werden im Deckenfeld die Verbindungen der Bauteile für die Lastweiterleitung erstellt.

Die Statikpositionen können dann unmittelbar berechnet oder zuerst weiter angepasst und optimiert werden. So können nötige Änderungen in der Statikposition untersucht werden ohne jeweils das Bauwerk anpassen zu müssen. Die Ergebnisse der Berechnung können im Bauwerk angezeigt und kontrolliert werden: Ausnutzung, Lasten, statische Systeme, Schnittkraftverläufe und Verformungen.