Holzbau ist unser Programm

Dietrich's Version 22
Die wichtigsten Neuheiten auf einen Blick

Holzbau ist modern wie nie! Mit der neuen Version 22 haben wir diesem Trend und seinen weiter gestiegenen Anforderungen Rechnung getragen. Mit Dietrich’s Technologien verfügen Sie über die optimalen, digitalen Werkzeuge für einen durchgängigen CAD/CAM Wertschöpfungsprozess im Holzbau. 

Planen – Konstruieren – Bemessen – Fertigen.

Was dürfen Sie erwarten?

Das sind zum einen umfangreiche Update-Leistungen, die Ihren Software Pflege- und Betreuungsvertrag noch wertvoller machen. Mit Funktionen wie Grundansichten, die Cloud-Anbindung für den 3D Web-Viewer oder das völlig überarbeitete Do-/Undo-Verfahren werden Sie einfach besser, schneller und effizienter. 

Und das sind zum anderen die neuen Module Punktewolke und Aufrichtreihenfolge. Beide Technologien sind echte Innovationen, ohne die Sie sich Ihre digitale Arbeitsvorbereitung bald nicht mehr vorstellen können. So wie dieser Anwender weiter unten.

Planung / Konstruktion

Neues Modul: Punktewolke im System

Wenn Sie im Bestand planen, holen Sie sich den Bestand in die Planung! Zur Erweiterung oder Sanierung bestehender Gebäude erfassen Sie den Bestand mit moderner Aufmaß-Technologie, insbesondere dem Laserscan. Es entstehen Millionen Messpunkte, die sogenannte Punktewolke. Die Punktewolke können Sie mit dem neuen Modul nun direkt im Dietrich's Bauwerk Programm einlesen und darin arbeiten. Planung und Konstruktion orientieren sich unmittelbar an der Realität.

Um das zu ermöglichen, kann die mehrere Gigabyte umfassende Punktewolke so reduziert werden, dass Sie damit auf Ihrem CAD-Rechner vernünftig arbeiten können. Dafür bietet das System neue Filtertechniken, komfortables Ausrichten und das flexible Heraustrennen von Bereichen (sogenannte Clip Box) an. So aufbereitete Teile der Punktewolke können als Szene gespeichert und jederzeit schnell geladen werden. Praktisch beliebig große Punktewolken können durch das Zerlegen in diese Szenen flüssig und komfortabel verwendet werden.

Für die direkte Arbeit mit der Punktewolke verfügen Sie über diese Funktionen:

  • Die Punkte können als 3D Punkte angewählt werden. So werden sie direkt als Bezug für Eingaben und Positionierungen verwendet oder Abstände ermittelt.
  • In Arbeitsebenen haben Punktewolken eine eigene Clip Box, womit die Punktewolke auf die für Ihren Anwendungsfall benötigte Situation weiter reduziert werden kann. Das erhöht die Übersichtlichkeit und vermeidet das Anwählen falscher Punkte.
  • Entsprechend ihrer Clip Box werden in den Arbeitsebenen Orthofotos erzeugt. Diese erlauben eine komfortable Eingabe von Zeichnungselementen wie Linien, Kreise, aber auch Bemaßungen. Gerade die Eingabe von Linien unterstützt das Annähern der Punktewolke für das CAD.
  • Für Stockwerke wird ebenfalls ein einstellbarer Bereich aus der Punktewolke als Orthofoto zur Verfügung gestellt. So bekommen Sie die optimale Basis beispielsweise für die Eingabe der Wände mit Fenster- und Türöffnungen.

Das Modul Punktewolke kann Daten im Format E57 verarbeiten, wie sie von allen Herstellern von Laserscannern zur Verfügung gestellt werden. So bleiben Sie frei bei der Wahl ihres eigenen Scanners oder können Punktewolken von Partnern oder Dienstleistern übernehmen, die Ihnen Scans zur Verfügung stellen.

Grundansichten

Der Grundriss ist die Basis vieler Aufgaben im Holzbau, beginnend bei der Entwurfsplanung bis hin zur Konstruktion. Abhängig von der Aufgabe ist die Anforderung an die Darstellung und angezeigten Informationen. Mit den neuen Grundansichten machen wir angepasste Ansichten auf den Grundriss verfügbar.

Zu jedem Stockwerk können beliebig viele Grundansichten angelegt werden. Eine Grundansicht hat zur Kennzeichnung eine Nummer und zur Erklärung einen Namen. An Einstellungen enthält sie die Bildschirmdarstellung, automatische Bemaßungen und Beschriftungen und die Sichtbarkeit von Layern. Die Grundansicht kann auch auf einen Ausschnitt begrenzt werden.

Wählt man nun eine Grundansicht an, so werden diese Einstellungen gesetzt und man hat die zur Aufgabe passende Ansicht am Bildschirm. Und mit einem Klick ist man in der nächsten Ansicht für die nächste Aufgabe.

Planelemente wie Linien, Kreise, Texte und Bemaßungen, die in der Grundansicht eingegeben werden, gehören zu dieser. Damit kann auch deren Anzeige gesteuert werden. Ein Mehrfachanlegen von Layer-Varianten ist nicht nötig. Da diese Planelemente auch in anderen Grundansichten eingeblendet werden können, müssen sie nur einmal eingegeben werden.

Die Grundansichten sind weiter ein Blick auf den Grundriss, also auf die Wände, Fenster und Türen. Diesen Grundriss kann man in allen Grundansichten bearbeiten, also Wände eingeben, verschieben, usw. Die Anpassungen werden in dem dafür am besten geeigneten Kontext durchgeführt. Umgekehrt sind sie in allen Grundansichten sofort verfügbar.

Typisch sind die Grundansichten zur Vorbereitung der benötigten Pläne. So bereiten Sie beispielsweise ein Stockwerk vollständig für den Eingabeplan vor, das heißt inklusive der Texte, Bemaßungen und sonstiger zeichnerischer Ergänzungen. Für den eigentlichen Plan wird die Grundansicht dann nur noch abgelegt. Im Plan selbst erfolgt praktisch keine Nachbearbeitung mehr. Der große Vorteil der Grundansicht im Bauwerk ist das unmittelbare Bearbeiten und Kontrollieren nach Änderungen im Gebäude. Sie müssen mit der neuen Funktion nicht mehr in die verschiedenen Pläne wechseln.

Die Einstellungen der Grundansichten lassen sich über die üblichen Funktionen auch in andere Bauwerke übertragen. Oder Sie speichern sich ein ansonsten leeres Bauwerk mit allen Grundansichten als Vorlage. Für die Planung eines neuen Bauwerks starten Sie mit einer Ihrer Vorlagen, es sind bereits alle Grundansichten angelegt und das Bauwerk ist bereits optimal vorbereitet.

Planverwaltung, Dialoge, beliebige Plannummern

In komplexen Projekten entstehen oft hunderte von Plänen. Die neuen Dialoge zur Planverwaltung und die erweiterten Plannummern unterstützen die Arbeit mit einer großen Anzahl von Plänen. Die Dialoge machen Strukturen transparent und ermöglichen Ihnen eine sichere Navigation.

Die baumartige Anzeige der Kategorien und das wahlweise Anzeigen der dazugehörigen Bauwerksposition schaffen einen bequemen Überblick. Die dynamische Filterfunktion reduziert die Anzeige augenblicklich auf die gewünschten Pläne. Und sollten Sie für eine genaue Identifikation die grafische Vorschau benötigen, können Sie mit dem nun dynamischen Dialog den ganzen Bildschirm nutzen.

Plannummern können nun eine beliebige Länge haben. So können "sprechende" Nummern verwendet werden. Der Begriff "Wandplan" im Namen sagt schon viel über den Inhalt aus. Die Pläne lassen sich klar erkennbar strukturieren, beispielsweise könnten alle Wandpläne des Erdgeschosses mit "WP_EG_" beginnen. Werden aus den Plänen für die Weitergabe oder Dokumentenverwaltung PDF-Dateien erzeugt, so kann die Plannummer nun sinnvoll als Dateinamen verwendet werden. Der Zusammenhang zum Plan bleibt stets nachvollziehbar.

Konstruktion: Kopieren von Bauteilen im Dachtragwerk

Im Dietrich's Bauwerk Programm werden die Einzelbauteile des Dachtragwerkes über parametrische Eingaben schnell und komfortabel eingegeben. Bei Änderungen der Dachgeometrie passen sie sich entsprechend an. Werden gleiche oder ähnliche Einzelbauteile auf anderen Dachflächen benötigt oder nachträglich ergänzt, so bietet Ihnen die neue Kopierfunktion für das Dachtragwerk die optimale Arbeitsweise. Sie müssen nicht erneut die passenden Einstellungen auswählen und überprüfen, sondern können bestehende Einzelbauteile einfach kopieren. Entsprechend ihrer Parameter passen sich die Kopien selbstverständlich an die neue Situation an, so bildet ein Sparren die richtigen Kerven mit den Pfetten auch in der neuen Situation. Manuell ergänzte Bearbeitungen der ursprünglichen Bauteile werden ebenfalls übernommen. Ein typisches Beispiel dafür sind zusammengesetzte Kopfbearbeitungen.

Kombielemente: Erneutes Einlesen und Berechnen

Vom Beginn der Planung bis zum Start der Fertigung vergeht oft eine lange Zeit. In dieser Zeit kommt es häufig noch zu Änderungen in der Konstruktion. Eingesetzte Materialien oder Beschläge ändern sich oder für die Maschine wurden bessere Abläufe gefunden. Für ein effizientes Arbeiten werden in der Konstruktion vielfach Kombielemente eingesetzt. Diese Kombielemente werden auf die neuen Anforderungen angepasst. In bereits laufende und vorbereitete Projekte müssen diese überarbeiteten Kombielemente nun übernommen werden. Mit der neuen Funktion werden die Kombielemente per Knopfdruck neu eingelesen und berechnet. Damit bleiben Positionierungen und eingestellte Werte erhalten. Mit minimalem Aufwand können Sie Ihre aktuellen Fertigungsstandards in bereits geplanten Projekten einsetzen.

Neues Modul - Verladeplanung

Vorgefertigte Bauteile, Baugruppen und Elemente müssen mit möglichst wenig Aufwand zum richtigen Zeitpunkt auf die Baustelle geliefert werden. Dabei sind viele Aspekte zu beachten: 

  • Beim Aufbau eines Gebäudes werden einzelne Bauteile, Baugruppen oder ganze Elemente montiert. Diese unterschiedlichen Ladekomponenten kombinieren Sie in der Verladeplanung beliebig miteinander und nutzen die Ladehilfsmittel so optimal aus.
  • Das Bauwerk und Ihre Ladehilfsmittel stellen Sie in getrennten Arbeitsfenstern oder auf zwei Bildschirmen dar. So arbeiten Sie bequem und behalten die Übersicht über die Auswahl der nächsten Ladekomponente. Durch den automatischen Wechsel zwischen den Fenstern, sowie flexible Ausrichtung und Visualisierung der Komponenten haben Sie jederzeit optimale Arbeitsbedingungen.
  • Sie bekommen Maße und Gewichte der Ladekomponenten angezeigt. Werden sie auf dem Ladehilfsmittel eingefügt, wird ihr Gewicht automatisch dem Fahrzeug zugeschlagen. Gesamtgewicht und mögliche Restladung werden permanent mittels einer farblichen Kennzeichnung verfolgt und angezeigt.
  • Der Verladebaum zeigt Ihnen immer die verfügbaren Fahrzeuge Ihres Fuhrparks an, ebenso die Ladehilfsmittel mit ihrem spezifischen Ladezustand. Das ermöglicht Übersicht, schnellen Wechsel der Ladeeinheit und bequeme Verwaltung von Fahrzeugen und Ladehilfsmitteln.
  • Die einzigartige Technik der Ladeebenen ermöglicht eine komfortable Positionierung der Ladekomponenten auf den Ladehilfsmitteln. Die Abstände können jederzeit eingestellt oder korrigiert werden. Auf Wunsch lassen Sie die Ladeebenen entsprechend ihrer Beladung automatisch zusammenschieben.
  • Der individuell einstellbare Verladeplan bietet sowohl die Gesamtpläne für Ihren Fuhrpark und die Ladehilfen, als auch die Pläne der einzelnen Ladeebenen. Diese liefern eine klare Dokumentation der Beladung auch in komplizierten Fällen.

Damit Sie schnell starten können, liefern wir einen allgemeinen Bestand an Fahrzeugen, Ladehilfsmitteln und Einstellungen mit. Natürlich können Sie auch selbst den eigenen Fuhrpark genau nach Ihren Anforderungen erstellen. Durch entsprechende Vorlagen und Einstellungen werden Sie in den Projekten nach wenigen Mausklicks mit Ihrer eigenen, für Sie optimierten Verladeplanung loslegen.

Zitat eines Anwenders zum neuen Modul Punktewolke

"Riesenkompliment zum Modul Punktewolke, es erleichtert unser Leben wieder einmal so was von ungemein. Absolut hammermäßig gelöst das Ding! Zum Arbeiten im Bestand und zum Umgang mit der Punktewolke bin ich der Meinung, dass die 3D Laserscanner Geschichte das gleiche Potenzial hat, wie damals der Weg vom Zeichentisch ins CAD!"

Schatten

Fertigung

Neues Modul: Aufrichtreihenfolge in Bauwerk und Verladeplanung

Auf dem Weg zum fertigen Gebäude sind nach der Fertigung die Logistik und das Aufrichten entscheidende Phasen im Projekt. Eine optimale Vorplanung dieser Phasen sichert den wirtschaftlichen Erfolg des Projektes. Bereits mit der V21 haben wir mit der Verladeplanung die Logistik planbar gemacht.

Mit dem Modul Aufrichtreihenfolge steht jetzt zusätzlich das ideale Werkzeug für die Planung und Vorbereitung der Aufrichtreihenfolge zur Verfügung. Die Aufrichtreihenfolge kann alleinstehend für die Optimierung des Bauablaufes eingesetzt werden. Optimal sind die Ergebnisse in Kombination mit der Verladeplanung, deren Basis die Aufrichtreihenfolge ist. Zudem hat die Aufrichtreihenfolge auch starke Auswirkungen auf die Fertigungsreihenfolge und sollte in der Fertigungssteuerung berücksichtigt werden.

Die Aufrichtreihenfolge kann vergeben werden für Komponenten, die am Bauwerk als Einheit montiert werden. Das können Einzelbauteile wie Pfetten sein, aber auch ganze Baugruppen, Wand-, Decken- und Dachelemente. Sie stimmen also mit den Ladekomponenten überein. In der Aufrichtreihenfolge können diese beliebig sortiert werden.  Das neue Modul stellt mit diesem Verfahren sicher, dass ein Bauteil eines Elementes nicht zusätzlich als Einzelbauteil eingereiht werden kann.

Die Aufrichtreihenfolge kann in der Tiefe und abhängig von der Größe beliebig strukturiert werden: 1. Bauabschnitt / 1.1 EG Außenwände / 1.2 EG Innenwände usw. Der daraus entstehende Baum erhöht enorm die Übersichtlichkeit.

Die Abschnitte werden mit den Ladekomponenten in der entsprechenden Reihenfolge befüllt. Das erfolgt manuell mit einer komfortablen Funktion durch einfaches Anklicken in der gewünschten Reihenfolge. Optimal ist das Befüllen der Abschnitte durch das Programm: dazu können Sie umfangreiche Regeln selbst definieren, wie als Beispiel alle Wandelemente des Erdgeschoßes und Reihenfolge entsprechend Wandnummer. Der ganze Baum mit den Abschnitten und Regeln kann auch in einem leeren Bauwerk als Vorlage gespeichert und dann bei einem neuen Bauwerk übernommen werden. Durch diese hervorragende Technik kann im Bauwerk die Aufrichtreihenfolge zum hohen Maße per Knopfdruck erzeugt werden.

Die Aufrichtreihenfolge lässt sich sehr intuitiv durch grafisches Verschieben im Baum nachbearbeiten. Jederzeit hat man eine visuelle Kontrolle: aktuell im Baum markierte Ladekomponenten werden im Bauwerk hervorgehoben, bereits eingereihte Ladekomponenten können anders dargestellt oder ausgeblendet werden.

In die Verladeposition wird die Aufrichtreihenfolge mit übernommen. Dort unterstützt sie das Verladen, indem die Ladekomponenten automatisch in der entsprechenden Reihenfolge für das Verladen angeboten werden. Der Verladestatus der Ladekomponente wird auch im Baum der Aufrichtreihenfolge anzeigt. Da die Verladung umgekehrt die Aufrichtreihenfolge beeinflussen kann, ist die Aufrichtreihenfolge hier genauso bearbeitbar, wie im Bauwerk selbst.

Eine ideale, ergonomische Kontrolle der Aufrichtreihenfolge bietet die Funktion Aufrichtreihenfolge präsentieren. Der Ablauf des Aufrichtens wird in einem Film dargestellt. Der Film kann angehalten und schrittweise bzw. abschnittsweise abgespielt werden. Die gerade gesetzte Ladekomponente wird dabei sowohl im Bauwerk als auch auf dem Fahrzeug (Verladeposition) hervorgehoben. Visuell lässt sich also kontrollieren, ob sowohl Entladen als auch Montage auf der Baustelle wie geplant möglich sind.

Ergebnis ist die Aufrichtreihenfolge-Liste, die als reine Text- oder CSV-Datei oder über eine spezielle Excelübergabe erzeugt werden kann. Mit einstellbarem Informationsumfang werden die Abschnitte und die einzelnen Ladekomponenten entsprechend der Aufrichtreihenfolge aufgelistet. In der Verladeposition können zusätzlich auch Fahrzeug, Ladehilfe und Ladeebene mit ausgegeben werden.

Als zeitgemäßes Ergebnis für den Einsatz bei Verladung und auf der Baustelle wird die Aufrichtreihenfolge auch für den 3D Web-Viewer exportiert (Modul vorausgesetzt). Auf einem beliebigen Tablet oder Smartphone wird die Position der Ladekomponente auf dem Fahrzeug und im Gebäude angezeigt. Die Ladekomponente kann dazu graphisch angeklickt oder gesucht werden. Für die Suche ist die direkte Eingabe einer Laufnummer möglich oder das Einlesen eines QR-Codes, der sich an der realen Ladekomponente befindet. Schließlich kann auch im 3D Web-Viewer der Aufricht-Ablauf als Film abgespielt werden und ist so für die Ausführenden beim Aufrichten eine optimale Hilfe.

Digitale Kommunikation

Kommunikation: 3D Web-Viewer

Der Dietrich's 3D Web-Viewer hat sich bereits als wichtiges Element der Kommunikation mit Bauherren, im eigenen Team oder mit anderen Projektbeteiligten etabliert. Er bietet in einfachster Bedienung ohne Installation anschauliche 3D Darstellungen mit Gebäudestruktur und Bauteilinformationen. Auch in der V22 wartet der 3D Web-Viewer mit interessanten Erweiterungen auf.

3D Web-Viewer, Cloud Service

Der 3D Web-Viewer kann als HTML Datei ohne Installation grundsätzlich in jedem Web-Browser gestartet werden. Als Service bei gültigem S&B Vertrag bieten wir an sofort die Möglichkeit, diese HTML Datei in der Dietrich's Cloud zu speichern und in der Kommunikation nur mit einem Link zu dieser Datei zu arbeiten. Das bietet eine zeitgemäße Lösung für folgende Aspekte:

  • Aus Sicherheitsgründen blockieren viele Mail-Programme Anhänge mit HTML-Dateien. Da nur der Link versendet wird, kommt die Mail nun auch sicher an. Zudem bleibt sie erfreulich klein, da nur ein Link und keine Datei verschickt wird.
  • Auf Geräten mit iOS Betriebssystemen (iPhone) können lokale HTML Dateien nur ohne Graphik ausgeführt werden. Für die über den Link in einer https Verbindung geöffnete Datei ist das kein Problem. 3D Web-Viewer ist so auch auf iOS Betriebssystemen verfügbar.

Zu ihrer Sicherheit und der Sicherheit ihrer Partner stellen wir auch sicher, dass nur originale Dietrich's 3D Web-Viewer Dateien in diesem Cloud-Service ausgetauscht werden können.

3D Web-Viewer, Suchen, QR Code

Der 3D Web-Viewer wird als zeitgemäßes Werkzeug bei Verladung und auf der Baustelle eingesetzt. Auf einem beliebigen Tablet kann die Position der Ladekomponente sowohl auf dem Fahrzeug als auch im Gebäude ermittelt werden. Zudem werden weitere Informationen wie Abmessungen und Gewicht angezeigt.

Die Ladekomponente kann dazu grafisch angeklickt oder über eine Suchfunktion ausgewählt werden. Für die Suche lassen sich Laufnummer, Baugruppennummer oder Elementnummer direkt eingeben. Alternativ ist das Einlesen eines QR-Codes, der sich an der realen Ladekomponente befindet, in der Praxis oft einfacher als das Eintippen.

Neue Module: Import- / Exportschnittstellen für STEP und IGES

Die Kommunikation mit anderen Projektbeteiligten basiert auf zahlreichen Schnittstellen. Im Stahlbau sind die Schnittstellen STEP und IGES sehr verbreitet. Mit der neuen Import-Schnittstelle STEP/IGES übernehmen Sie Stahlbaukonstruktionen in ihre Planung. Sie können dort bei weiteren Eingaben berücksichtig oder auch weiterverarbeitet werden. Auch für Anlagen der TGA (technische Gebäudeausstattung) wird dieses Datenformat für den Datenaustausch eingesetzt.

Mit der neuen Export-Schnittstelle STEP/IGES geben sie umgekehrt Stahlteile zur Fertigung an Ihre Projektpartner weiter. Dort wird die Konstruktion in die entsprechenden Metallbauprogramme übernommen und für die gesteuerten Maschinen aufbereitet. Insbesondere Bohrungen werden dabei so exportiert, dass sie im Zielsystem direkt als solche erkannt werden können.

Flächenobjekte im Bauwerk, Übernahme aus IFC

Insbesondere in der TGA werden Komponenten nicht als geschlossene Volumenkörper, sondern nur als Flächenobjekte abgebildet. So wird das Blech des Lüftungsrohrs nicht als Volumen, sondern nur als eine Fläche erzeugt. In den entsprechenden Schnittstellen, vor allem IFC, werden diese Komponenten ebenfalls als Flächenobjekte definiert. Diese Flächenobjekte können nun ins Bauwerk übernommen und dort verwaltet werden. Das bietet vielfältige Vorteile:

  • Die Darstellung ist übersichtlich, da mit Texturen oder verdeckten Kanten gearbeitet werden kann.
  • Sie können wie Einzelbauteile strukturiert und ausgegeben werden: Zuordnung zu Gebäudeelementen, Elementen, usw., ändern der Eigenschaften wie Identnummern, Farben, Textursets. Ausgabe in Plänen (gegebenenfalls verdeckt und beschriftet) und in Materiallisten.

Bei den Importen ermöglichen Flächenobjekte auch eine brauchbare Übernahme defekter oder schlecht definierter Volumenkörper.

Darüber hinaus können Flächenobjekte wie andere Bauteile im Bauwerk eingesetzt werden:

  • Kopieren und Spiegeln ermöglichen Vervielfältigung
  • Über Lang/Kurz kann die Form angepasst werden, was beispielsweise bei Lüftungsrohren wichtig ist.
  • Durch Speichern in den Volumenbibliotheken werden sie auch für andere Projekte verfügbar gemacht.

Ergonomie

Neues Modul: Remote-Modus

Neues Modul: Remote-Modus

Die Anforderungen der letzten Jahre haben der Digitalisierung in nahezu allen Unternehmen eine ganz erhebliche Dynamik verschafft. Zahlreiche Holzbauunternehmen standen oder stehen vor der Herausforderung, ihren Mitarbeitern zu Hause einen sicheren Zugriff auf Unternehmensressourcen, Dietrich’s Anwendungen und Projektdaten zu gewährleisten, um produktiv arbeiten zu können.

Dietrich’s Software unterstützt mit dem ab sofort erhältlichen „Remote-Modus“ das Arbeiten in komplexen, rechen- und grafikintensiven, virtuellen CAD-Umgebungen.

Dietrich’s Anwendungen sind für die technischen Eigenheiten und hohen Anforderungen der Remote-Umgebung optimiert. Alle Anwendungen und Funktionen im 2D oder 3D können optimal genutzt werden. So ist beispielsweise die intensive CAD-Nutzerführung mittels Maus und Tastatur mit höchstmöglichem Benutzerkomfort und verlustfreier Anzeige möglich. Sie profitieren von leistungsfähiger Virtualisierung bis hin zur vollen Darstellung auch auf 4k Monitoren. Sie erhalten modernste Anzeigetechnologie und hohen Benutzerkomfort.

Der Remote-Modus ermöglicht zentrale Administration und senkt so Kosten und Support. Vorteile der zentralen Administration sind neben reduziertem Installations- und Wartungsaufwand auch eine höhere Ausfallsicherheit und der Datenschutz. Alle Dietrich’s Anwendungen, Daten und Projekte sind immer auf dem gleichen Stand. Als Nebeneffekt lassen sich mittels virtueller Server und virtueller Desktops auch die Kosten pro CAD-Arbeitsplatz reduzieren.

Wir helfen bei der Planung und Integration von Dietrich’s Software Lösungen in Ihre virtuelle Arbeitsumgebung. Dietrich’s bietet professionelle Unterstützung bei der Implementierung von Lizenzen und schafft die technischen Voraussetzungen für die Virtualisierung von zukunftssicheren CAD Home-Office Arbeitsplätzen.

Palettendialoge

Eine Funktion definiert, was man mit einer Software machen kann. Die grafische Oberfläche der Funktion definiert, ob man es gern macht. Mit der neuen Gebäudenavigation und den Palettendialogen wird das Arbeiten in Dietrich's enorm erleichtert und Sie als Anwender werden noch mehr Freude daran haben.

Die Palettendialoge lassen sich so am Bildschirm positionieren, wie Sie das selbst möchten. Sie bleiben immer geöffnet, somit ist die Information immer verfügbar und kann unmittelbar bearbeitet werden. Wenn Sie akut möglichst viel Platz für die Grafik benötigen, lassen sich die Palettendialoge per Knopfdruck einklappen und auch wieder ausklappen. Alternativ zur angehefteten Position am Bildschirm können Palettendialoge auch als frei verschiebbare Dialoge genutzt und so auch auf einen zweiten Bildschirm verschoben werden.

Volumeninfo

Die neue Volumeninfo ist ebenfalls als Palettendialog aufgebaut. Die Volumen-Informationen zu aktuell angewählten bzw. aktivierten Einzelbauteilen sind also permanent sichtbar. Ein kurzer Blick genügt, um zu erkennen, ob das richtige Bauteil gewählt wurde oder die richtige Identnummer zugewiesen ist. Wenn eine Änderung nötig wird, kann sie direkt und unmittelbar in diesem permanent sichtbaren Palettendialog erfolgen.

Zudem werden für die Bauteile Angaben zu den Mengen angezeigt: Anzahl, Laufmeter, Plattenfläche, Volumen und Gewicht. Diese erlauben eine schnelle Kontrolle auf Plausibilität der Auswahl. Auch das schnelle Ermitteln von Mengen für verschiedene Zwecke ist so sehr leicht möglich: wie viele Laufmeter KVH sind in der Wand? Wie viel BSH benötige ich für die Pfetten? Besonders interessant ist die Gewichtsangabe beim Zusammenstellen von Paketen: da die Mengen auch bei der Auswahl in der Funktion angezeigt werden, kann ich beim Zusammenstellen das Gewicht verfolgen und so sehr einfach und direkt das Maximalgewicht der Pakete berücksichtigen.

Geschwindigkeit durch neues Do/Undo-Verfahren

Das Zurücksetzen von Eingaben im sogenannten Do/Undo ist unverzichtbarer Anteil der täglichen Arbeit. Es ist die einfachste Methode der Korrektur, ist jederzeit verfügbar, ist einfach und immer gleich auszulösen. Das Do/Undo- Verfahren wurde in der Version 22 vollständig überarbeitet und optimiert. Damit sind die Funktionsaufrufe wesentlich schneller und erfolgen meist augenblicklich. Die Anzahl der einstellbaren Do/Undo-Schritte kann nun im Rahmen der praktisch sinnvollen Anwendungen beliebig eingestellt werden. Das neue Verfahren ermöglicht sehr komfortables, da bis zu Faktor 10 schnelleres Arbeiten mit Do/Undo auch in großen Projekten.

Gebäudenavigation

Die Gebäudenavigation ist zu vergleichen mit dem Schritt von der Landkarte zum Navi. Mit den neuen Möglichkeiten wie Vorschau, Hervorheben, Ein-/ Ausblenden und Aktivieren erschließt sich die Gebäudestruktur auf ganz neuem Niveau.

So ist nun direkt erkennbar, was zu einem Element als Ladekomponente gehört und welche Einzelbauteile unabhängig davon geliefert werden. Sollte an der Zuordnung etwas verändert werden müssen, kann man das direkt und zielsicher mit den Funktionen "Bauteil hinzufügen" bzw. "Bauteil entfernen" auslösen.

Mit den Funktionen zum Isolieren lässt sich die aktuelle Darstellung mit einem Knopfdruck zielsicher auf das für die aktuelle Situation benötigte Maß reduzieren. Wenn Sie beispielsweise an einer Wand eine Detailbearbeitung machen wollen, ist es optimal, wenn auch nur diese Wand angezeigt wird.

Die starken, visuellen Unterstützungen zusammen mit den unmittelbaren Funktionen machen die Gebäudenavigation zu einem zentralen Element bei der Bearbeitung von großen und kleinen Projekten. Sie ist das Navigationssystem, mit dem Einzelbauteile oder Elemente in der Produktion und an der Baustelle zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle sind.

Elemente, Pakete

Elemente und Pakete sind wichtige Strukturen von der Fertigung bis zum Aufrichten. Elemente definieren Einheiten, die in der Fertigung vormontiert und als Element auf die Baustelle geliefert werden. Pakete werden nicht zusammengebaut, sondern definieren Gruppen für Prozessschritte, beispielsweise die Bauteile, die an einer bestimmten Maschine bearbeitet werden müssen. Dabei kann das einzelne Bauteil zu einem Paket für die Maschinenbearbeitung gehören und später in einem Element verbaut werden. Element und Paket müssen zwingend unabhängig voneinander sein.

Diese Strukturen sind nun getrennt und durchgängig im ganzen System verfügbar. So können Sie sowohl die Konstruktion (Elemente) als auch die Prozesse (Pakete) schlüssig strukturieren. Sie erhalten eine klare, durchgängige Organisation, die von der Eingabe bis zu den Ergebnissen in Listen, Plänen und Maschinenübergaben berücksichtigt wird.

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